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Wie Bastian

  • Autorenbild: sebastian
    sebastian
  • 6. Mai
  • 1 Min. Lesezeit

Druck auf meiner Brust,

die Beine auf Erden.

Verwurzelung suchend –

Verbindung und Werden.


Kreisende Fragen –

nach Sinn.

Nach Bestimmung.

Wer bin ich?

Was such ich?


Wie lautet er nun,

der irdische Plan?

Tränen, sie steigen,

die Seele, sie regt sich.


Woher kommt der Wille?

Wie drückt er sich aus?

Bin ich, was ich denke?

Ich suche dahinter.

Als gäbe es mehr,

den bestimmenden Weg.


Geboren, zu wachsen,

sich fühlend zu finden.

Denkend zu handeln.

Von der Erde gekommen,

aus ihr heraus zu schöpfen,

zum Geiste heraufzutragen

und liebend zu empfangen.


Die Antwort noch unklar.

Ich suche, ich ringe.

Spür zaghaft die Richtung,

noch nebelig, kaum sichtbar,

wie ein Trampelpfad im Dickicht versteckt.


So scheint es, das Ringen

ist hohe Bestimmung.

Gegeben in Freiheit.

Ist Aufgabe.

Ist Sinn.


So darf ich erwachsen,

darf mich selbst kultivieren.

Unter Schmerzen gebären,

um Gestalter zu werden.

Das Leben finden,

den Willen zu ehren und in Liebe zu sein.

 
 
 

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